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<pre>Wir Wettfreunde erwarten einen harten und ausgeglichenen Kampf zwischen den „Knappen“ und der „alten Dame“ — mit leichten Vorteilen für die Hausherren.  <p> Schließlich gelte es den Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund aufzuholen. Vier Zähler liegen die Bayern als Tabellen-Vierter hinter dem BVB.  <p>  Die Fans sollten sich auf einige Tore gefasst machen, denn Spiele mit Mainzer Beteiligung sowie wenn der FCB auf dem Platz steht, garantieren für Treffer. Durchschnittlich fielen bisher drei Tore pro Spiel, wenn der FSV beteiligt war, bei den Bayern waren es im Schnitt sogar 3,3. <p> Da bei Partien der Ostwestfalen nur äußerst selten beide Mannschaften knipsen, mache ich mich hier auf einen Zu-Null-Sieg des Favoriten gefasst. <p>  Am vergangenen Spieltag langte es für die Leipziger nur zu einem 1:1 beim VfL Wolfsburg. Und dabei hatte der Vize-Meister der Vorsaison auch noch Glück, dass Wolfsburgs Stürmer Divock Origi eine Top-Chance ungenützt ließ.  </pre>


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<pre>Vielleicht müssen sich die Mainzer am Samstag jedoch noch nicht einmal auf die eigenen Qualitäten verlassen, um nun auch das heimische Publikum mit einem ersten Sieg erfreuen zu können: In den bisherigen Runden hatte sich das nun gastierende Hannover nämlich in einem derart besorgniserregenden Zustand präsentiert, dass nun sicherlich auch im dritten Anlauf keine Heldentaten von den Niedersachsen zu erwarten sind.  <p> „Wenn eine Mannschaft so lange zusammen bleibt, automatisieren sich Dinge, die bei einer neu gekauften Mannschaft nicht so funktionieren. Wir können etwas Größeres erreichen. So eine Harmonie wie hier erlebt man als Fußballer in der Karriere nur einmal oder vielleicht gar nicht.“  <p>  Die „Königsblauen“ machten in der BayArena vieles richtig. Sie präsentierten sich gut organisiert, sicher und aggressiv in den Zweikämpfen — und sie schossen sehr schnell durch Guido Burgstaller den Führungstreffer. <p> Selbst der FC Bayern dürfte nun seine Mühe haben, die stolzen Serien in Gefahr zu bringen; die Gastspiele im Breisgau hatten dem Rekordmeister schließlich schon in der Vergangenheit stets ein hartes Stück Arbeit mit ungewissem Ausgang abverlangt. <p>  Während dieser gelangen unter anderem Siege gegen den türkischen Meister Besiktas (3:2) und SD Eibar aus Spanien sowie ein nicht zu verachtendes 1:1 gegen den italienischen Top-Klub Inter Mailand.  </pre> 


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<pre> Bei den jüngsten drei Gastspielen auf Schalke schoss der FCB stets Siege mit mindestens zwei Toren Vorsprung heraus — und machte sich damit bei den Verfechtern der Handciapwette beliebt.  <p> Der anlässlich des in Hoffenheim eroberten Pünktchens hinterlassene ordentliche Eindruck wurde beim darauffolgenden 0:1 in Mainz obendrein gleich wieder zunichtegemacht — dabei zeichnet die Rheinhessen eine Kragenweite aus, die nun so ungefähr auch der SC Freiburg zu bieten haben sollte.  <p>  Hat es die Hertha mit der vermeidbaren Niederlage nun zum einen versäumt, die starken 32 Zähler aus dem Vorjahr zur Saison-Halbzeit nochmals zu toppen, droht der verpatzte Auftakt in das neue Jahr darüber hinaus auch ärgerliche psychologische Spätfolgen nach sich zu ziehen. <p>  Allerdings nur kurzeitig: Unter dem ehemaligen U23-Coach schaffte Werder drei Spiele ohne Niederlage in Folge (zwei Siege, ein Unentschieden, Anm.), doch aktuell lief es wieder alles andere als nach Wunsch. Beim Aufsteiger in Leipzig setzte es eine 1:3-Auswärtspleite. <p>  Hatte es noch vor der Winterpause zu einem Heimsieg gegen die Gladbacher Fohlen gereicht, nahm sich das Team zuletzt nacheinander die beiden — freilich früh gescheiterten — Champions-League-Teilnehmer aus Sachsen und Westfalen zur Brust.  </pre>


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<pre> Den FSV Mainz nehmen die Sachsen am Sonntag nun aber wieder in ihrer heimischen Festung in Empfang.  <p> Dieses Duell verspricht gleich zum Auftakt viel Brisanz, sowohl auf dem Platz als auch auf den Tribünen.   <p> Im Duell zwischen den zielstrebigen Mainzern und den Anti-Effizienz-Fußballern vom Neckar kann es demnach eigentlich nur einen Sieger geben — den Schwaben bleibt der direkte Abstiegsplatz somit nach aller Voraussicht auch nach dem Auftaktspiel der 16. Runde erhalten. <p>  Video: Dieter Hecking über den jüngsten Erfolg gegen die Werkself und mögliche Rotationsmaßnahmen im Laufe der Englischen Woche. (Quelle: YouTube/SPOX)  <p> In Mainz hat sich die „alte Dame“ in der jüngeren Vergangenheit eigentlich recht wohl gefühlt und auch immer wieder Punkte mitgenommen. Nur eine der letzten fünf Begegnungen in Mainz hat die Hertha nicht gewonnen — in der vergangenen Saison gab es im April eine 0:1-Niederlage.  </pre>


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<pre> Fünf Siege aus den jüngsten sechs Liga-Heimspielen lassen es dabei alles andere als abwegig erscheinen, dass die Borussia auch den formstarken Schwaben gewachsen ist — zumal sich der von Jürgen Kramny zum Erblühen gebrachte Gast bereits vor wenigen Tagen eine blutige Nase holte.  <p> Löst es bei den Westfalen jedoch unverhohlene Freude aus, dass der Top-Stürmer mit seiner Nationalelf lediglich die Vorrunde absolvierte, hat der Gabuner selbst erwartungsgemäß ziemlich stark am enttäuschend frühen Scheitern des Turnier-Gastgebers zu knabbern.  <p>  So ist Werder Bremen (Platz 11) nur noch vier Punkte entfernt, an Mainz und Leverkusen (Platz 10 und 9) könnte man im Falle eines Überraschungssieges gegen Gladbach bis auf zwei Zähler rankommen. <p>  Die 96er haben in den vergangenen Wochen vor allem aufgrund ihrer beeindruckenden taktischen Flexibilität nicht den Eindruck gemacht, lediglich als Eintagsfliege unterwegs zu sein. Breitenreiter konnte sein Personal zuletzt selbst während des laufenden Betriebs wie auf dem berühmten Reißbrett verschieben.  <p> Den Start in die Rückrunde hatten sich die Teams aus Mainz und Gladbach mit Sicherheit ganz anders vorgestellt: Während der FSV beim eigentlich heimschwachen Aufsteiger Ingolstadt durch die Finger schaute, kamen die Fohlen erneut gegen die etwas prominentere Borussia aus Dortmund zu kurz.  </pre>


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